Mitgliederversammlung 2017

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen zu der Mitgliederversammlung des Jahres 2017:

Donnerstag, den 14.09.2017 um 19.30 Uhr im Haus der Vielfalt, Bäckerstr. 6

Termine 2016

Januar 2016
18.01. 2016 19:30 Uhr, Stadtelternrat Seellze zum Thema: Gefahren von Handy & Co
20.01. 19:30 Uhr, Kita „Kinderzeit“ zum Thema: „Hallo, ich brauche Rituale und Regeln“
27.01. 19:30 Uhr, die Landfrauen Rehren-Idensen laden ein zum Thema: Erziehung: früher nach Bauchgefühl – heute mit
Ratgeber (Kaffeestube Idensen)

Februar 2016
10.02. 19:00 Uhr, Großer Saal in der Abtei: Frau Prof. Dr. Eva Busch
17.02. 19:30 Uhr, Kita „Kinderzeit“ zum Thema: „Beißen-Hauen-Treten: Was tun?“
22.02. 19:30 Uhr, Schulerlternrat Seelze zum Thema: „Agressives Verhalten von Kinder: Wege aus dem Dilemma“

März 2016
09.03. 19:30 Uhr, Kita „Kinderzeit“ zum Thema: „Muss ich denn alles 5x sagen?“
14.03. 19:30 Uhr, Schulelternrat Seelze zum Thema: „Darf ich es bitte selber machen! – Über die Bedeutung der Erziehung zur Selbstständigkeit“

April 2016
13.04. 19:30 Uhr, Kita „Kinderzeit“ zum Thema: „IPad und Co im Erziehungsalltag“

Vortrag: Umgang mit der Wut

Vortrag und Diskussion

Umgang mit der Wut bei Kindern im Alter von 3 – 10 Jahren

  • Wie lernen Kinder Selbstregulation?
  • Wie reagiere ich auf die Wut meines Kindes?

Prof. Dr. Eva Busch
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin am Winnicott-Institut in Hannover

Mittwoch, 11.03.2015, 20.00 Uhr
Abtei Wunstorf, Wasserzucht 1

Eintritt 2,- €

Gefahr der digitalen Sucht

„Eltern müssen sich einmischen zum Medienkonsum ihrer Kinder“

WUNSTORF (gi). In der gut be­such­ten Ver­an­stal­tung des Ver­eins Im­pulse für Kin­der­er­zie­hung in der Aula der Otto-Hahn-Schule ging es um den Um­gang der Kin­der und Ju­gend­li­chen mit den di­gi­ta­len Me­dien. Dr. Oli­ver Diers­sen hielt einen an­schau­li­chen und sehr in­for­ma­ti­ven Vor­trag ü­ber die­ses The­ma, er ist Arzt auf der Teen Spi­rit Is­land Sta­tion des Kin­der­kran­ken­hau­ses auf der Bult, dort wer­den me­diensüch­tige Kin­der und Ju­gend­li­che be­han­del­t. Zu Be­ginn sei­nes Vor­trags stellte er dar, wes­halb die In­ter­net­spiele und die so­zia­len Netz­werke so at­trak­tiv für die Ju­gend­li­chen sind. Wo­bei Jun­gen eher zum Spie­len nei­gen und Mäd­chen in so­zia­len Netz­wer­ken un­ter­wegs sind. Eine Such­ter­kran­kung liegt zum Glück nicht so häu­fig vor, aber einen pro­ble­ma­ti­schen In­ter­net­ge­brauch kann man bei 17 Pro­zent der Mäd­chen und bei 14 Pro­zent der Jun­gen be­ob­ach­ten. Woran wird er­kannt, dass eine Ge­fähr­dung vor­lie­gen könn­te? Dr. Diers­sen be­ton­te, dass eine Me­dien­sucht keine Er­kran­kung im ei­gent­li­chen me­di­zi­ni­schen Sinn ist, son­dern dass hin­ter dem stun­den­lan­gen täg­li­chen Me­dien­ge­brauch eine an­dere psy­chi­sche Pro­ble­ma­tik steckt. In der Re­gel ist es eine Be­zie­hungs­störung, die sich da­durch deut­lich macht, dass die Ju­gend­li­chen nicht mehr er­reich­bar sind für die El­tern, sie wer­den un­ehr­lich und un­zu­ver­läs­sig, un­ter­lie­gen häu­fig Stim­mungs­schwan­kun­gen, zei­gen ein ag­gres­si­ves Ver­hal­ten, ih­nen fehlt die Mo­ti­va­tion sich für die Schule ein­zu­set­zen und sie fal­len auch durch eine Ge­fühls­kälte auf. Die rea­len Be­zie­hun­gen zur Fa­mi­lie und den Freun­den wer­den im­mer mehr ver­nach­läs­sigt. Sollte der Me­dien­kon­sum sehr mas­siv sein, dann ver­nach­läs­si­gen sie auch die Kör­perhy­giene und die ge­sunde Ernährung.

In der Dis­kus­sion zeigte es sich dann, dass sich viele El­tern Sor­gen ü­ber den Me­dien­kon­sum ih­rer Kin­der ma­chen. Die­ses soll­ten sie dann deut­lich mit den Kin­dern be­spre­chen und auf ein kon­se­quen­tes Ein­hal­ten von ge­mein­sa­men Ab­spra­chen ach­ten. El­tern müs­sen sich ein­mi­schen und dür­fen die Ent­schei­dun­gen ü­ber den täg­li­chen Me­dien­kon­sum nicht ih­ren Kin­dern ü­ber­las­sen. Ihre el­ter­li­che Prä­senz und Stärke ist ein wich­ti­ger Fak­tor für die ge­sund­heit­li­che Pro­gnose ih­rer Kin­der. Sie müs­sen den Ju­gend­li­chen eine Be­zie­hung an­bie­ten: „Du bist mir nicht egal“ und eine deut­li­che Hal­tung an­neh­men: „Wir wer­den dein Ver­hal­ten nicht hin­neh­men, so wol­len wir nicht wei­ter ma­chen, denn wir fühlen uns nicht gut da­bei“.

Ha­ben El­tern den Ein­druck, dass eine gute Be­zie­hung zwi­schen ih­nen und ih­ren Kin­dern be­steht und die Ju­gend­li­chen nicht ihre Auf­ga­ben und Pflich­ten ver­nach­läs­si­gen, dann ist auch der PC-Ge­brauch nicht ge­sund­heits­schäd­lich. Die vie­len Nach­fra­gen der Zuhö­rer mach­ten deut­lich, wie be­deu­tend das Thema „PC-Ge­brauch“ in den Fa­mi­lien ist. Der Ein­tritt war kos­ten­los, da die Ver­an­stal­tung fi­nan­zi­ell vom Li­ons Club un­ter­stützt wur­de.

­(c) Wunstorfer Stadtanzeiger vom 07.09.2013, Fo­to: gi

PC-Sucht bei Kindern

Vortrag und Diskussion

Machen digitale Medien unsere Kinder krank?
Dr. Oliver Dierssen, Teen Spirit Island
(Kinderkrankenhaus Auf der Bult, Hannover)

Mittwoch 28.08.2013
19.00 Uhr

Aula der Otto-Hahn-Schule Gebäude II
Barnestrasse 80, Wunstorf

Der Eintritt ist frei

„Impulse“ setzt sich ein

Kinder sollen beste Entwicklungsbedingungen erhalten

WUNSTORF (gi). Zur Jah­res­ver­samm­lung lud der Ver­ein „Im­pul­se“ in das Ho­tel-Re­stau­rant Wehr­mann ein. In ih­rem Be­richt ging die Vor­sit­zende Dr. Hen­rike Bud­deke auf die di­ver­sen Tref­fen im ver­gan­ge­nen Jahr ein. Es ging um die Stand­ort­be­stim­mung des Ver­eins und die Pla­nung der Schwer­punkte der Ar­beit so­wie wei­tere Ak­ti­vitäten. Als Re­sul­tat nannte sie das Thema „Er­zie­hung oder Um­gang mit Kin­dern und Ju­gend­li­chen“, das wei­ter­hin in den Blick­punkt gerückt wer­den soll. Denn pas­sende Lern­an­ge­bote im El­tern­haus, in Kin­der­gär­ten und Schu­len seien das A und O der kind­li­chen Ent­wick­lung. „­Die Mög­lich­kei­ten sind heute sehr viel­fäl­tig, so dass El­tern In­for­ma­tio­nen benöti­gen, aber auch wei­ter­hin ih­rem Bauch­ge­fühl ver­trauen sol­len“, so Bud­de­ke. Es sei für El­tern leich­ter eine Ori­en­tie­rung zu fin­den, wenn un­ter ih­nen ein re­ger Aus­tausch statt­fän­de. Das sei lei­der nicht im­mer der Fall. Es müsse sich aber auch Ge­dan­ken ge­macht wer­den Zu­hause und in den Bil­dungs­ein­rich­tun­gen, ob die Bil­dungs­ideale des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts noch ihre Gül­tig­keit ha­ben oder ob vor dem Hin­ter­grund der ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen um­ge­dacht wer­den müs­se. „Un­ser Ver­ein möchte in­for­mie­ren, in Ein­zel­fäl­len be­ra­ten und mit an­de­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen zu­sam­men ar­bei­ten, da­mit Kin­der und Ju­gend­li­che die bes­ten Ent­wick­lungs­be­din­gun­gen be­kom­men“, be­rich­tete Bud­de­ke. Die An­ge­bote ent­wi­ckel­ten sich aus der Nach­frage von El­tern, Kin­der­gär­ten und Schu­len und aus den Er­fah­run­gen von Er­zie­hern, Ärz­ten, Leh­rern und de­nen des Ver­eins. Ge­wählt wur­den im letz­ten Jahr Ju­dith Rust zur zwei­ten Vor­sit­zen­den und Rolf Behr zum Kas­sen­wart. Schrift­füh­re­rin ist Jutta Nie­meier und be­ra­ten­des Mit­glied Ka­rin Wei­den­ham­mer. Fo­to: gi

(c) Wunstorfer Stadtanzeiger